| Gegen Noma e.V. |
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Noma endet unbehandelt in 80 % der Fälle tödlich. Die Krankheit beginnt im Gesicht und zerfrisst den Kindern das Gewebe und die Knochen und löst schlussendlich eine „Kiefersperre“ aus. Die Kinder können keine Nahrung mehr aufnehmen und verhungern. Sehr häufig kommt zusätzlich hinzu, dass die verstümmelten Kinder aus der Familie und der Dorfgemeinschaft ausgestoßen werden. Der Fokus der Vereinsarbeit liegt auf Burkina Faso. Mit Hilfe eines Informations- und Ausbildungsprogramms wird dort elementares Präventionswissen vermittelt. In den drei Stufen Information, Früherkennung und medizinische Grundversorgung soll so schließlich in jedem Dorf ein Gesundheitsagent oder ein traditioneller Heiler in der Lage sein, die ersten Anzeichen von Noma frühzeitig zu erkennen, den Zustand des Kindes einzustufen, es zu behandeln oder in schweren Fällen in ein Krankenhaus zu bringen.
70% des Betrages, der von den Teilnehmern für den 5. Lauf der guten Hoffnung gespendet wird, erhält der Verein Gegen Noma e.V.
Link zur Website des Vereins Gegen Noma e.V.: www.gegen-noma.de |


Was ist Noma? Noma ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die in Entwicklungsländern, vor allem in Afrika auftritt. Jedes Jahr erkranken laut WHO 100.000 Menschen daran - vor allem Kinder unter sechs Jahren. Die Krankheit wird auch "Gesicht der Armut" genannt, weil sie durch Unterernährung und mangelnde Hygiene ausgelöst wird.